© Ulrich Passern 2016, zuletzt geändert am 19.10.2016
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LiPo ist das Zauberwort im RC-Modellbau. Dieser Akkutyp revolutionierte in kürzester Zeit den Markt und ermöglichte einer Reihe von Modellkategorien deren rasante Entwicklung. Vom 10-g-Winzling bis zum 25-kg-Modell sind LiPos die optimale Energiequelle für Elektro-Antriebe geworden. LiPos sind gegenüber konventionellen Energieträgern leicht, klein und sehr leistungsstark. Die Hersteller entwickeln, was das Zeug hält und fast monatlich kommt eine neue LiPo-Variante auf den Markt. Der Modellsportler hat zunehmend die Qual der Wahl – welcher Akku eignet sich für welchen Einsatzzweck, auf was muss man achten? Auf dieser Homepage zur 5. Auflage des LiPo-Buchs finden Sie Infos, die einzelne Kapitel ergänzen bzw. erst nach Drucklegung verfügbar waren. Das LiPo-Buch ist im Buchhandel erhältlich, im Modellsport- Fachhandel, bei Amazon und auch direkt im vth-shop.
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Forscher entwickeln neuen Wunderakku Unter dieser markigen Überschrift erschien im April 2015 ein Artikel in der Onlineausgabe des Stern. Es geht um einen neuen Typ eines Aluminium/Graphit-Akkus, der Lithium-Akkus in praktisch allen Werten weit übertreffen soll. Wieder einmal wird versprochen, dass der Akku sehr schnell ladbar ist, bei diesem Typ sollen es ca. 60 Sekunden sein. Na ja, wie unten gezeigt, wird das in der Praxis wohl an den benötigten enormen Ladeströmen scheitern. Im Artikel werden weitere Entwicklungen vorgestellt, unter anderem Schwefel- und Metall-Luft-Batterien. Man sieht, die Forscher entwickeln, was das Zeug hält. Leider kommen sehr viele dieser Entwicklungen nicht aus dem Labor-Stadium heraus, irgendwo gibt es in der Regel ein technisches Problem, das man auch mit intensiver Forschung nicht in den Griff bekommt.    Quelle: Link
Bitte keine Billig-Ladegeräte benutzen.  Wie im LiPo-Buch beschrieben, sind Lithium-Akkus kleine Sensibelchen, die bei falscher Behandlung  schnell in Brand geraten können. Im Artikel wird die Geschichte eines 16-jährigen Teenagers beschrieben, der sein iPhone an ein Billig-Ladegerät hängte, mit verhängnisvollen Folgen. Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich aufeinander abgestimmte und zugelassene Komponenten benutzen.  Quelle: Link
Erneute Brandgefahr bei Lithium Akkus Leider kommt es trotz langjähriger Produktionserfahrung immer wieder zu Störungen im Produktionsprozess von Lithium-Akkus. In der Regel gelangen Produktionsrückstände in die fertigen Akkus, die dann nach einer gewissen Zahl von Lade-/Entladezyklen Kurzschlüsse im Akku verursachen. Die resultierenden hohen Ströme heizen den Akku stark auf und können sogar Brände oder Explosionen verursachen. Meist sind nur sehr wenige Akkus einer Charge betroffen, aber die Hersteller rufen in solchen Fällen in der Regel die komplette Charge zurück. Im vorliegenden Fall hat der Hersteller Samsung alle Geräte seines Handy-Modells Galaxy Note 7 zurück- gerufen und anschließend die komplette Produktion des Modells eingestellt. Ursache für die Rückruf-Aktion war auch diesmal wieder der verbaute Lithium-Akku, der in Brand geraten oder sogar explodieren konnte. Allen Lesern des LiPo-Buchs wird einmal mehr empfohlen, die im Buch genannten Sicherheits-Maßnahmen ernst zu nehmen und wie beschrieben umzusetzen. Quelle: Link
Akku aufladen in 30 Sekunden?  Im April 2014 machte die Nachricht die Runde, dass es der Firma Storedot gelungen sein soll, Smartphone-Akkus in nur 30 Sekunden voll zu laden. Dieser technologische Durchbruch wurde eindrucksvoll in einem Video demonstriert. Was ist davon zu halten? Moderne Geräte arbeiten in der Regel mit Lithium-Akkus, meist sind LiIon-Akkus an Bord. Spezielle LiIon-Akkus kann man derzeit mit dem 8-fachen Nennstrom laden, d.h. sie sind in 7,5 Minuten voll. Es wird weltweit an schnelladefähigen Lithium-Akkus gearbeitet, dazu variiert man das Material der Elektroden. Eine Ladezeit von 30 Sekunden ist derzeit noch Wunschdenken, im Moment wird eher an der 5-Minuten-Grenze gearbeitet.      Generell aber gilt: eine Schnelladung verringert die Lebensdauer eines Akkus – je höher der Ladestrom, desto schneller ist der Akku hin. Bei so hohen Ladeströmen, wie sie bei einer 30-Sekunden-Ladung nötig sind, wäre die Lebensdauer des Akkus sehr wahrscheinlich stark reduziert.    Wobei wir bei den benötigten Ladeströmen wären: ein 1,2Ah Akku (wird in einigen iPhone-Modellen verbaut) würde bei einem Ladestrom von 1,2A in ca. 1 Stunde voll geladen. Bei einer 30-Sekunden-Ladung müsste der 120-fache Ladestrom fließen, das wären dann 144A! Bei diesen enormen Stromstärken befinden wir uns aber im Hochstrombereich, da sind dicke Kupferdrähte und Hochstromstecker Pflicht. Kein Wunder, dass im Video ein dicker Anbau auf der Rückseite des Smartphones zu sehen ist - die zierlichen Bauteile, Leitungen und Stecker eines modernen Smartphones vertragen diese Ströme nicht. Quelle: Link
Immer wieder Brandgefahr bei Lithium Akkus.  Auch Verbesserungen in den Produktionsabläufen können offenbar nicht verhindern, dass einzelne Chargen von Lithium Akkus eine erhöhte Brandgefahr aufweisen. Diesmal musste Sony eine Rückrufaktion bei Vaio-Laptops starten.  Fazit: Lithium Akkus stets vorsichtig behandeln! Quelle: Link
Fazit dieses eindrucksvollen Versuchs: ein LiPo-Safe macht Sinn und kann im Fall des Falles Schlimmeres verhindern. Trotzdem sollte man im Umgang mit LiPos immer wissen, was man tut - Näheres dazu im LiPo-Buch. Hier der unumgängliche Hinweis: andere Materialien und andere Rahmenbedingungen können unter Umständen ein anderes Ergebnis zur Folge haben! Und so einen Test sollte nur der durchführen, der ganz genau weiß, was er tut. Ein beschädigter bzw. kurzgeschlossener LiPo ist generell als gefährlich einzustufen und mit äußerster Vorsicht zu behandeln!!     
Batteriebrände im Boeing 787 Dreamliner. Im Frühjahr 2013 traten in mehreren Boeing 787 Dreamliner Batteriebrände auf, die zeitweilig zur kompletten Stilllegung der 787-Familie führten. In den Dreamlinern werden Lithium-Ionen-Batterien eingesetzt. Fazit: Lixx Akkus sind immer für eine Überraschung gut, also stets vorsichtig behandeln! Quelle: Link
Übersteht ein LiPo-Safe das Durchgehen eines LiPos? Drei Mitglieder eines örtlichen Modellflugclubs wollten es ganz genau wissen, packten einen 2200er und einen 3300er LiPo in einen LiPo-Safe - und schlossen (natürlich unter Beachtung aller notwendigen Sicherheitsregeln und mit angemessenem Sicherheitsabstand) einen der beiden LiPos kurz ... Nun, der LiPo-Safe wurde ganz schön heiß, aber er überstand den Test. Als die beiden LiPos aus dem LiPo-Safe herausgenommen wurden, gerieten sie sofort in Brand und schmorten noch einige Stunden vor sich hin.     
Batteriebrand im Chevrolet Volt. Im Frühjahr 2011 geriet das Wrack eines Chevrolet Volt 21 Tage nach einem Crashtest plötzlich in Brand. Wie sich herausstellte, war der im Fahrzeug verbaute Lithium-Ionen Akku der Verursacher. Fazit: Beschädigte Lixx Akkus sind auch nach langer Lagerungszeit noch potenziell gefährlich und sollten entsprechend sorgsam gelagert werden.   Quelle: Link
Lithium Akkus und der Memoryeffekt. Forscher des Paul Scherrer Instituts haben jetzt herausgefunden, dass Lithium-Ionen-Akkus doch einen Memory-Effekt haben können. Allerdings ist der Effekt nach Aussage des Forschers Novàk winzig und liegt im Promillebereich.  Fazit: genaugenommen ist die Forschungsarbeit ein weiterer Beleg dafür, dass man den Memory-Effekt bei Lithium Akkus vernachlässigen kann. Quelle: Link
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Druckfehler auf Seite 7 Leider ist der letzter Satz auf Seite 7 nicht komplett abgedruckt worden. So lautet der vollständige Satz: Informationen, Neuigkeiten und Geschichten rund um den LiPo, die erst nach Drucklegung des Buches verfügbar waren bzw. die Buchkapitel ergänzen, sind nach wie vor auf der Internetseite LiPo-Buch.de  zu finden.
Autor und Verlag bitten die Druckfehler zu entschuldigen.
Druckfehler auf Seite 56  Leider ist auch der Absatz auf Seite 56 nicht komplett abgedruckt worden. So lautet der vollständige Absatz: Dieses Buch wurde geschrieben, damit Sie möglichst lange Freude an Ihrer teuer eingekauften LiPo-Power haben. Richtig eingesetzt und behandelt, sind LiPos leistungswillig, langlebig und verhältnismäßig anspruchslos. Das trifft insbesondere dann zu, wenn man sie stets zusammen mit den dazugehörigen Überwachungselektroniken betreibt. Wenn Sie schon immer nach dem idealen Energieträger für Ihre Modelle gesucht haben, gibt es eine gute Nachricht für Sie: es gibt ihn bereits und er heißt LiPo. Die Zukunft hat bereits begonnen.
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Wenn Sie im LiPo-Buch die Seite “Über den Autor” gelesen haben, dann wissen Sie ja schon einiges über mich. Und da Sie auf dieser Homepage zum LiPo-Buch den Menüpunkt “Über den Autor” angeklickt haben, vermute ich mal, dass Sie neugierig sind und gern noch etwas mehr von mir erfahren würden. Ok, einverstanden.  
Was Sie (vermutlich) noch nicht wissen: meine Frau und ich haben vor drei Jahren unseren 30. Hochzeitstag gefeiert. Bei so einem runden Datum macht man ja meist etwas Besonderes - wir sind zu zweit für eine Woche nach Kreta geflogen und haben dort mit einem Leihwagen die Landschaft erkundet. Unsere Erde ist einfach nur wunderschön, man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus.  Aber Kreta war auch deshalb interessant für uns, weil Eleni dort geboren ist, eine langjährige enge Bekannte von uns. Eleni ist - Sie werden es wahrscheinlich schon erraten haben - Griechin, aber sie spricht auch perfekt Deutsch. Kennengelernt haben wir sie aber nicht sprechend, sondern singend, denn sie ist eine sehr begabte Komponistin und Sängerin.    Wenn Sie möchten, hören sie doch einfach mal in eins ihrer Lieder rein, das Internet macht’s möglich ...   
Zu den Schönheiten dieser Welt gehört zweifellos auch die Musik, aber nicht jeder kann musizieren bzw. hat eine schöne Stimme. Was macht da ein Techniker und Autor technischer Bücher? Er wird nebenberuflich Ton-Techniker ;-) Womit Sie jetzt ein weiteres Betätigungsfeld von mir kennengelernt haben. Und - ja - Elenis Lied wurde von mir aufgenommen, abgemischt und gemastert.  Wenn Sie noch mehr von mir erfahren bzw. von Eleni hören möchten, können Sie gern meine Homepage besuchen: http://ulrich.passern.de

 

… oder schauen Sie es auf YouTube …
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